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Bernward Vesper / Fassung Klaus Buhlert

Die Reise

Fassung für ein Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von B. Vesper

"Bernward Vespers nicht abgeschlossener Roman-Essay "Die Reise" ist ein einzigartiges Dokument bundesrepublikanischer Zeitgeschichte. Die Kritik des Romans, mit dem der 1938 geborene Vesper nichts Geringeres beanspruchte, als die Autobiographie einer ganzen gegen die Eltern revolutionierenden Generation zu schreiben, ist umfassend. Sein Nihilismus ist authentisch. Das Spannungsfeld des Textes liegt zwischen der individuellen Wahrnehmung des eigenen Daseins und dem theoretisch fundierten Anspruch auf eine andere, bessere Welt.
Vesper: "Diese Geschichte, meine Geschichte, zerfällt in zwei Teile. Der eine ist an meinen Vater gebunden, der andere beginnt mit seinem Tod." Der Vater, der "klassenmäßige Trottel", ist die Projektionsfigur aller negativen Erfahrungen Vespers.
Der Fragment gebliebene Roman findet sich im Hörspiel als kompilatorische Montage vieler Gedankensplitter wieder. Klaus Buhlert hat sich für die Textpräsentation und akustische Gestaltung vom Prinzip der Brüche leiten lassen. Die im Text angelegte Diskrepanz zwischen innen und außen, zwischen Ich und Welt, ist somit gleichsam der Mittelpunkt des ästhetischen Konzepts." (funkkorrespondenz)

1 H 
Sprechtheater – Schauspiel

BearbeiterFassung (Hörspiel) von Klaus Buhlert
Besetzungshinweis ad libitum
Aufführungsgeschichte Ursendung: Hessischenr Rundfunk, Oktober 2002
In den Katalog aufgenommen am 28.07.2004

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